Freitag, 1. Oktober 2010

schwarze Könige

Schwarze Könige geistern durch meine Alpträume,der Dschungel, 
verschlungene Pfade, kein Entkommen.die Sonne dringt nicht
durch dieses Dickicht. Fremde Geräusche dringen an mein Ohr,
weit weg. Bunte flatternde Gewänder wehen durch meine Träume,
Glutaugenblicke, die sich plötzlich in Geistermasken verwandeln.
Magische Welten, unfassbar, unerreichbar. Kaurirituale, Marabouts,
die Kräfte in sich bergen, sie bündeln und weitergeben können,
vielleicht auch an mich.Leise Gebete murmelnd,Schutzamulette benutzen.
Plötzlich steht mein Haus mitten im Dschungel, verwildert, verwunschen,
immer wieder taucht es vor meinen inneren Auge auf, finde den Weg dorthin
nicht, versperrt durch Dickicht und Dunkelheit. Wo befindet sich der Eingang,
kann ihn nicht erkennen. Unscharf, alles in Nebelschwaden gehüllt irre ich
Stunden, Tage, Monate durch mein eigenes Dschungelgrün. Wo sind die
schwarzen Könige, diese Wunderwesen, ich kann sie nicht sehen. Höre nur
ihre Trommeln schlagen, aber es ist mein eigener Herzschlag. Weiße Schleier
hängen über dem Nebelland, nur Umrisse, die sofort wieder verschwinden.
Die dunklen Nächte wollen wollen nicht enden. Das Kreuz des Südens glüht.
Der Sternenhimmel wölbt sich über die Alpträume, nach wie vor.
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black royals ghoasts walking through my empty world, my heavy dreams.
djungle, no path to go, no way to escape. There is no sunlight, far away can hear
some noise, not to identify, far away. colourful dresses streaming, black magic eyes
in masks are looking at me. magic wolrd, I cannot reach. Rituals prayers, amuletts.
Suddenly  my african home appears in the holy forest, but I can not reach the door.
many hours, days, months lost my way in darkness.where are the black royals, only
their drumms beating , but it is my own heartbeat. Stars like red fireballs, far away
sparkling through the dark night.  



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